Kanzlei am Winterhuder Markt
GUTMANN   ZANDER-BÖHM
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 Kanzlei am Winterhuder Markt Rechtsanwälte Gutmann und Zander & Böhm GbR Alsterdorfer Straße 2a 22299 Hamburg - Winterhude   Die Kanzlei befindet sich unmittelbar am Winterhuder Markt gegenüber der Haspa im Gewerbehof.  Parkplätze finden Sie im Parkhaus im Winterhuder Forum. Telefon	+49 (0)40 - 414 334 500,  Fax		+49 (0)40 - 414 334 510 E-Mail	kanzlei@bgzb.de  Bürozeiten: Mo-Do	9.00 bis 18.00 Uhr, Fr		9.00 bis 16.00 Uhr Bitte beachten Sie die Mittagspause von 13.00 bis 14.00 Uhr  an allen Tagen. Datenschutzerklärung Impressum
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Patientenverfügung - Betreuungsverfügung - Vorsorgevollmacht
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Die Kanzlei ist regional und bundesweit tätig - überwiegend in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bemen, Mecklenburg-Vorpommern, aber auch gern in allen übrigen Bundesländern.
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Der Tod ist groß, Wir sind die Seinen lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen mitten in uns. Rainer Maria Rilke
Patientenverfügung-Hamburg Vorsorgevollmacht-Hamburg Vorsorgevollmacht-Hamburg Patientenverfügung-Informationen-Hamburg Patientenverfügung-Hamburg Vorsorgevollmacht-Patientenverfügung-Informationen-Hamburg
Das Leben ist endlich . Diese    Tatsache    scheint    uns    bei    dem    täglichen    Hintergrundrauschen    aller    Kommunika- tionskanäle,    der    ständigen    Abrufbarkeit    aller    möglichen    Dienste    sowie    der    erwarteten bedingungslosen Erreichbarkeit von Menschen irgendwie aus der Zeit gefallen. Das   Auseinandersetzen   mit   Ängsten,   Gefühlen   und   der   Tatsache,   dass   es   etwas   gibt,   das nicht   durch   ein   Posting,   ein   Download   von   Informationen   oder   einer   E-Mail   abgetan   und   in einen Ordner verschoben werden kann, ist lästig. Die   Endlichkeit   wird   herausgeschoben,   weggeschoben,   findet   nicht   statt   –   und   trotzdem   ist sie da und - bei genauem Hinsehen - allgegenwärtig. Wir leben aktuell in einer Gesellschaft, in der wir gewohnt sind, alles bestimmen können. Warum sollte ich nicht im Voraus darauf Einfluß nehmen, was mit mir und meinem Körper passiert, wenn ich mich mal nicht mehr äußern kann?   Warum  bestimme ich das nicht jetzt, so lang es mir gut geht und ich darüber mit meinen engsten Vertrauten sprechen kann und sollte? Alternativ kann ich die Dinge laufen lassen - ohne eine schriftliche Fixierung meiner Wünsche.   Wenn es dann darauf ankommt, bin ich per Smart-  oder IPhone nicht mehr handlungsfähig - und sehr allein.   Kurz gesagt: Bevor Sie sich in eine Recherche für den Kauf eines neuen Smartphones begeben, schenken Sie sich und Ihrem Leben zehn Minuten und lesen Sie das hier einmal durch.
Dann gibt es ja noch Eltern, Geschwister, nahe Freunde. Auch   wenn   es   schwer   fällt,   sollten   Sie   dieses   Thema   gedanklich   angehen   und   das   Gespräch suchen.   Oft   fehlt   älteren   oder   kranken   Menschen   der   Mut,   das   Thema   Vollmachten   oder Verfügungen    anzusprechen.    Vielleicht,    weil    sie    niemanden    zur    Last    fallen    wollen    oder schlicht Angst haben. Seien Sie ein Held, eine Heldin, haben Sie Mut und fassen Sie sich ein Herz – auch aus eigenem Interesse. Wie schwer ist es bei akuter oder fortgeschrittener Krankheit sich mit Formalien oder mit Behörden zu befassen. Durch    sehr    persönliche    Erfahrungen    in    meiner    Familie    aber    auch    bei    meiner    Arbeit    als Altenpflegerin während meines Studiums, fühle ich mich gerade diesem Thema verpflichtet. Wir    alle    haben    Schwierigkeiten    uns    mit    diesen    Themen    auseinanderzusetzen,    denn    Sie stellen   Fragen   zum   Siechtum,   zum   Tod,   zu   den   letzten   Wochen,   Tagen   und   Stunden,   die   wir wie gewohnt hier mit unseren Lieben verbringen wollen. Sowohl für den Menschen, der in eine Familie eingebunden ist als auch für denjenigen, der sein Leben gern selbstbestimmt allein bestreitet, empfiehlt es sich, die oben genannten Verfügungen zu treffen. Sie   sind   –   wie   ein   Testament   –   Ausdruck   seiner   Persönlichkeit   und   geben   ihm   Sicherheit,   dass nichts passiert, was er definitiv weder für sich noch für seine Angehörigen gewollt hat.
Die Unterschiede zwischen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung Die   Patientenverfügung   legt   –   rechtstechnisch   gesprochen   –   Ihren   mutmaßlichen   Willen   für den   Fall   fest,   dass   Sie   nicht   mehr   in   der   Lage   sind   sich   zu   äußern.   Hier   werden   generell Fragen   beantwortet   zur   künstlichen   Beatmung,   zur   Frage,   ob   und   unter   welchen   Umständen Sie   wiederbelebt   werden   wollen   und   welche   Behandlungen   Sie   im   Eintritt   des   Todesfalles erhalten wollen. Die   Vorsorgevollmacht   dient   dazu,   dass   ein   gesetzlicher   Betreuer   eigentlich   gar   nicht   mehr eingesetzt   wird.   Denn   im   Rahmen   der   Vorsorgevollmacht   regeln   Sie,   wer   in   welchem   Sinne und   unter   Berücksichtigung   welcher   Vorgaben   von   Ihnen   welche   Geschäfte   wie   erledigen soll,    wenn    Sie    hierzu    allein    nicht    mehr    in    der    Lage    sind.    Das    kann    -    und    sollte    -    auch Verfügungen für den medizinischen Bereich und den Aufenthalt umfassen. Im   Rahmen   der   Betreuungsverfügung   legen   Sie   fest,   wer   die   gesetzliche   Betreuung   für   Sie übernehmen   soll,   wenn   Sie   bestimmte   Geschäfte   (Post,   Vermögen,   Behörden,   Gesundheit, etc.)   nicht   mehr   allein   regeln   können,   dies   von   einem   Gericht   festgestellt   wurde   und   ein gesetzlicher Betreuer zu bestellen ist. Kurz gesagt: Wenn   Sie   möchten,   dass   im   Krankheitsfalle   ein   Ihnen   vertrauter   Mensch   Entscheidungen mit    den    Ärzten    über    Ihre    Behandlung    treffen    kann    und    auch    Dinge    wie    Post,    Bank, Wohnung   etc.   regeln   soll,   dann   ist   eine   Vorsorgevollmacht   das   Richtige.   Es   werden   alle möglichen   Lücken   geschlossen,   und   Sie   können   sicher   sein,   dass   die   betraute   Person   alle Dinge, die Ihnen wichtig sind, für Sie regeln kann. Eine   Patientenverfügung   regelt   die   Arten   der   Heilbehandlung   sowie   die   Vornahme   oder   das Unterlassen    ärztlicher    Eingriffe.    Sie    tritt    in    Kraft,    wenn    bei    Ihnen    eine    sogenannte Einwilligungsunfähigkeit   vorliegt.   Die   Patientenverfügung   bezieht   sich   nur   auf   medizinische Behandlungen    und    Eingriffe.    Verfügungen    über    Dinge    Ihres    täglichen    Lebens    wie    Bank, Telefon    oder    auch    Ihre    Beerdigung    werden    damit    nicht    geregelt.    Im    Unterschied    zur Vorsorgevollmacht   oder   Betreuungsfügung   benötigen   Sie   hier   keine   andere   Person,   die   Ihren Willen umsetzt. Mit     einer     Betreuungsverfügung     legen     Sie     fest,     wer     in     dem     Falle,     wenn     Sie     keine Entscheidungen   mehr   treffen   können,   diese   für   Sie   wahrnehmen   soll.   Doch   können   hier wertvolle   Zeit   und   Kraft   verloren   gehen:   die   Verfügung   muss   zuerst   vom   Gericht   eingesehen und   bestätigt   werden.   Ist   dies   geschehen,   gleicht   sie   einer   Vorsorgevollmacht.   Ein   bißchen salopp    gesagt,    ist    die    Betreuungsfügung    der    Zwischenschritt,    wenn    man    sich    nicht    dazu durchringen kann, konsequent eine Vorsorgevollmacht zu verfassen.
Weiterführende Links Für alle drei Verfügungen gibt es im Internet - in rechtlicher Hinsicht - gute Vorlagen. Es seien hier nur einige aufgezählt: Patientenverfügung - Eine Broschüre des Bundesministeriums der Justiz Christliche Patientenvorsorge, Handreichung und Formular,  herausgegeben von der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Deutschen Bischofs- konferenz und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland Empfehlungen der Bundesärztekammer und der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer zum Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.
Warum dann doch zum Anwalt? Haben Sie sich die im Internet verfügbaren Vorlagen durchgelesen? Haben Sie deren Tragweite bzw. den Verfügungstext überhaupt wirklich verstanden? Haben   Sie   Ihre   eigene   Verfügung   mit   Ihrem   Ehegatten   oder   Ihren   Kindern   oder   mit   den für die Zukunft Bevollmächtigten besprochen? Konnten Sie überblicken, ob Sie alles Erforderliche für Ihre persönliche Situation damit erledigt haben? Wenn   Sie   auch   nur   eine   der   oben   genannten   Fragen   mit   „Nein“   beantworten   können,   sollten Sie einen Termin mit uns vereinbaren. Auch   haben   wir   die   Erfahrung   gemacht,   dass   die   Gegenwart   einer   neutrale   Person,   in   diesem Falle   die   des   Anwalts,   es   erleichtern   kann,   über   schwierige   Themen   zu   sprechen,   sachlich   und angstfrei zu sagen, was man will oder nicht will.
Wie läuft ein Termin in Sachen Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht bei uns ab? In einem ersten Termin treffen wir uns in der Kanzlei. Sind   Sie   bei   uns   bereits   Mandant   oder   ist   aus   gesundheitlichen   Gründen   ein   Besuch   unserer Kanzleiräume schwierig, kommen wir auch gern zu Ihnen nach Hause. Wenn   Sie   die   Personen,   die   Sie   bevollmächtigen   möchten   oder   andere   vertraute   Menschen zu diesem Gespräch mitbringen möchten, tun Sie dies gern. Wir   erläutern   Ihnen   in   diesem   ersten   Gespräch   die   Reich-   und   Tragweite   der   zu   treffenden Verfügungen, fragen Vermögensverhältnisse und Testamentsvorstellungen ab. Nicht   selten   stellen   wir   bei   Patientenverfügungen   für   Ehegatten   fest,   dass   bei   genauem Hinsehen   die   konkreten   Vorstellungen   voneinander   abweichen   und   sicher   Geglaubtes   eben alles   andere   als   sicher   ist   und   bei   Treffen   zusammen   mit   den   Kindern   tut   sich   oft   ein   großer Gesprächsbedarf in der Familie auf. Doch, was ist Ihnen lieber: Eben   mal   schnell   ein   Internetformular   ausgefüllt,   damit   diese   "lästige"   Sache   erledigt   ist   und dabei doch das sichere Gefühl haben, dass im Ernstfall das viele Ungesagte und Ungetane im Streit ausbricht, den Sie nicht mehr befrieden können und Tränen kommen, die Sie nicht trocknen können. Sie    sehen,    wir    sind    auch    mit    dem    Herzen,    gesundem    Menschenverstand    und    unserem juristischen   Wissen   bei   der   Sache.   Wir   denken,   dass   es   sich   um   wichtige   Fragen   handelt,   die man    in    Ruhe    besprechen    sollte    und    es    sich    auch    um    ein    Thema    handelt,    bei    dem Rechtssicherheit wichtig ist. Nach   diesem   Gespräch,   das   auch   gern   mal   zwei   Stunden   dauern   kann,   erhalten   Sie   von   uns einen individuellen Entwurf übermittelt. Erst   wenn   Sie   diesen   durchgesehen   und   mit   allen   fraglichen   Personen   besprochen   haben, melden Sie sich bei uns für einen Folgetermin. Zu   diesem   Folgetermin   komme   ich   gern   zu   Ihnen,   damit   wir   in   vertrauter   Atmosphäre   diese sehr intimen Dinge besprechen können. Dann   fertigen   wir   eine   finale   Fassung,   die   wir   entweder   in   Absprache   mit   Ihnen   an   unseren Hausnotar   oder   einen   Notar   Ihrer   Wahl   weiterleiten,   oder   Sie   entschließen   sich   für   eine   rein privatschriftliche Fassung. Nach   Abfassung   Patientenverfügung   oder   Vollmacht   erinnern   wir   Sie   alle   drei   Jahre   daran, die   Version   der   Verfügungen   erneut   zu   bestätigen   oder   zu   ändern.   Sind   in   Anbetracht   von Änderungen   in   den   Gesetzen   oder   der   Rechtsprechung   Anpassungen   vorzunehmen,   melden wir uns auch. Hier    tragen    wir    dem    Umstand    Rechnung,    dass    unser    aller    Leben    dynamisch    ist,    sich Konstellationen   im   Familien-   oder   Freundeskreis   oder   Ihr   Vermögen   sich   verändert   haben oder Sie zu gewissen Punkten eine andere Ansicht gewonnen haben. Diese Fürsorge und Nachsorge zu unserem Auftrag betrachten wir als Selbstverständlichkeit.
Kosten für eine Patientenverfügung, eine Vorsorgevollmacht In     einer     Patientenverfügung     legen     Sie     fest,     welche     medzinischen     Untersuchungen, Heilbehandlungen   oder   ärztliche   Eingriffe   Sie   ab   einem   bestimmten   Zeitpunkt,   nämlich   im Falle    Ihrer    Entscheidungsunfähigkeit,    zulassen    oder    untersagen    wollen.    Sie    können    das einfach   wie   ein   Testament   festlegen   oder   eine   andere   Person   mit   der   Wahrnehmung   Ihres Willens beauftragen. Alle Fragen sind im wahrsten Sinne des Wortes existenziell. Haben   Sie   sich   zur   Anfertigung   einer   Patientenverfügung   entschlossen,   ist   das   auf   jeden   Fall schon   mal   der   halbe   Weg.   Für   den   Rest   des   Weges   stehen   wir   Ihnen   gern   zur   Verfügung, damit    Ihr    Wille    klar,    verständlich    und    juristisch    durchsetzbar    festgehalten    wird.    Für    die Beratung nehmen wir uns Zeit, auch für Ihre Denkpausen. Sie   können   davon   ausgehen,   dass   die   Anfertigung   einer   Patientenverfügung   zwischen   300   und   600   €   plus   MwSt.   liegen.   Falls   es   Ihre   Situation   erfordert,   kommen   wir   gern   zu   Ihnen   nach Hause. Sofern   Sie   gleichfalls   den   Entwurf   einer   Vorsorgevollmacht   wünschen   –   was   wir   in   einigen Fällen     dringend     empfehlen     -,     erhöhen     sich     die     Kosten     entsprechend     des     zeitlichen Aufwandes.   Die   Höhe   der   Kosten   besprechen   wir   ausführlich   und   verbindlich   beim   ersten Gespräch.
besprochen.geklärt.erleichtert. Hier finden Sie eine erste Information zu diesen Themen zum   Download .   Sie    können    die    Broschüre    auch   gern   während   der Kanzlei-Offnungszeiten   kostenlos   bei   uns   abholen. Und   sehr   gern   senden   wir   Ihnen   das   Informations- Heft   kostenfrei   zu.   Bitte   rufen   Sie   an   oder   senden Sie uns eine kurze E-Mail.  
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Warum sollte ich nicht im Voraus darauf Einfluß nehmen, was mit mir und meinem Körper passiert, wenn ich mich mal nicht mehr äußern kann?   Warum  bestimme ich das nicht jetzt, so lang es mir gut geht und ich darüber mit meinen engsten Vertrauten sprechen kann und sollte? Alternativ kann ich die Dinge laufen lassen - ohne eine schriftliche Fixierung meiner Wünsche. Wenn es dann darauf ankommt, bin ich per Smart-  oder IPhone nicht mehr handlungsfähig - und sehr allein.   Kurz gesagt: Bevor   Sie   sich   in   eine   Recherche   für   den   Kauf   eines   neuen   Smartphones begeben,   schenken   Sie   sich   und   Ihrem   Leben   zehn   Minuten   und   lesen   Sie das hier einmal durch.
Dann gibt es ja noch Eltern, Geschwister, nahe Freunde. Auch   wenn   es   schwer   fällt,   sollten   Sie   dieses   Thema   gedanklich   angehen und   das   Gespräch   suchen.   Oft   fehlt   älteren   oder   kranken   Menschen   der Mut,   das   Thema   Vollmachten   oder   Verfügungen   anzusprechen.   Vielleicht, weil sie niemanden zur Last fallen wollen oder schlicht Angst haben. Seien Sie ein Held, eine Heldin, haben Sie Mut und fassen Sie sich ein Herz – auch aus eigenem Interesse. Wie    schwer    ist    es    bei    akuter    oder    fortgeschrittener    Krankheit    sich    mit Formalien oder mit Behörden zu befassen. Durch   sehr   persönliche   Erfahrungen   in   meiner   Familie   aber   auch   bei   meiner Arbeit   als   Altenpflegerin   während   meines   Studiums,   fühle   ich   mich   gerade diesem Thema verpflichtet. Wir        alle        haben        Schwierigkeiten        uns        mit        diesen        Themen auseinanderzusetzen,   denn   Sie   stellen   Fragen   zum   Siechtum,   zum   Tod,   zu den   letzten   Wochen,   Tagen   und   Stunden,   die   wir   wie   gewohnt   hier   mit unseren Lieben verbringen wollen. Sowohl für den Menschen, der in eine Familie eingebunden ist als auch für denjenigen, der sein Leben gern selbstbestimmt allein bestreitet, empfiehlt es sich, die oben genannten Verfügungen zu treffen. Sie   sind   –   wie   ein   Testament   –   Ausdruck   seiner   Persönlichkeit   und   geben ihm   Sicherheit,   dass   nichts   passiert,   was   er   definitiv   weder   für   sich   noch   für seine Angehörigen gewollt hat.
Die Unterschiede zwischen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung Die     Patientenverfügung     legt     –     rechtstechnisch     gesprochen     –     Ihren mutmaßlichen   Willen   für   den   Fall   fest,   dass   Sie   nicht   mehr   in   der   Lage   sind sich   zu   äußern.   Hier   werden   generell   Fragen   beantwortet   zur   künstlichen Beatmung,   zur   Frage,   ob   und   unter   welchen   Umständen   Sie   wiederbelebt werden   wollen   und   welche   Behandlungen   Sie   im   Eintritt   des   Todesfalles erhalten wollen. Die     Vorsorgevollmacht     dient     dazu,     dass     ein     gesetzlicher     Betreuer eigentlich     gar     nicht     mehr     eingesetzt     wird.     Denn     im     Rahmen     der Vorsorgevollmacht     regeln     Sie,     wer     in     welchem     Sinne     und     unter Berücksichtigung    welcher    Vorgaben    von    Ihnen    welche    Geschäfte    wie erledigen   soll,   wenn   Sie   hierzu   allein   nicht   mehr   in   der   Lage   sind.   Das   kann -   und   sollte   -   auch   Verfügungen   für   den   medizinischen   Bereich   und   den Aufenthalt umfassen. Im   Rahmen   der   Betreuungsverfügung   legen   Sie   fest,   wer   die   gesetzliche Betreuung   für   Sie   übernehmen   soll,   wenn   Sie   bestimmte   Geschäfte   (Post, Vermögen,   Behörden,   Gesundheit,   etc.)   nicht   mehr   allein   regeln   können, dies   von   einem   Gericht   festgestellt   wurde   und   ein   gesetzlicher   Betreuer   zu bestellen ist. Kurz gesagt: Wenn   Sie   möchten,   dass   im   Krankheitsfalle   ein   Ihnen   vertrauter   Mensch Entscheidungen   mit   den   Ärzten   über   Ihre   Behandlung   treffen   kann   und auch    Dinge    wie    Post,    Bank,    Wohnung    etc.    regeln    soll,    dann    ist    eine Vorsorgevollmacht     das     Richtige.     Es     werden     alle     möglichen     Lücken geschlossen,   und   Sie   können   sicher   sein,   dass   die   betraute   Person   alle Dinge, die Ihnen wichtig sind, für Sie regeln kann. Eine   Patientenverfügung   regelt   die   Arten   der   Heilbehandlung   sowie   die Vornahme   oder   das   Unterlassen   ärztlicher   Eingriffe.   Sie   tritt   in   Kraft,   wenn bei      Ihnen      eine      sogenannte      Einwilligungsunfähigkeit      vorliegt.      Die Patientenverfügung   bezieht   sich   nur   auf   medizinische   Behandlungen   und Eingriffe.   Verfügungen   über   Dinge   Ihres   täglichen   Lebens   wie   Bank,   Telefon oder   auch   Ihre   Beerdigung   werden   damit   nicht   geregelt.   Im   Unterschied zur   Vorsorgevollmacht   oder   Betreuungsfügung   benötigen   Sie   hier   keine andere Person, die Ihren Willen umsetzt. Mit   einer   Betreuungsverfügung   legen   Sie   fest,   wer   in   dem   Falle,   wenn   Sie keine   Entscheidungen   mehr   treffen   können,   diese   für   Sie   wahrnehmen soll.    Doch    können    hier    wertvolle    Zeit    und    Kraft    verloren    gehen:    die Verfügung   muss   zuerst   vom   Gericht   eingesehen   und   bestätigt   werden.   Ist dies   geschehen,   gleicht   sie   einer   Vorsorgevollmacht.   Ein   bißchen   salopp gesagt,   ist   die   Betreuungsfügung   der   Zwischenschritt,   wenn   man   sich   nicht dazu durchringen kann, konsequent eine Vorsorgevollmacht zu verfassen. Weiterführende Links Für   alle   drei   Verfügungen   gibt   es   im   Internet   -   in   rechtlicher   Hinsicht   -   gute Vorlagen. Es seien hier nur einige aufgezählt: Patientenverfügung - Eine Broschüre des Bundesministeriums der Justiz Christliche Patientenvorsorge, Handreichung und Formular,  herausgegeben von der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Deutschen Bischofs-konferenz und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland Empfehlungen der Bundesärztekammer und der Zentralen Ethik- kommission bei der Bundesärztekammer zum Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.
Warum dann doch zum Anwalt? Haben Sie sich die im Internet verfügbaren Vorlagen durchgelesen? Haben    Sie    deren    Tragweite    bzw.    den    Verfügungstext    überhaupt wirklich verstanden? Haben   Sie   Ihre   eigene   Verfügung   mit   Ihrem   Ehegatten   oder   Ihren Kindern oder mit den für die Zukunft Bevollmächtigten besprochen? Konnten     Sie     überblicken,     ob     Sie     alles     Erforderliche     für     Ihre persönliche Situation damit erledigt haben? Wenn     Sie     auch     nur     eine     der     oben     genannten     Fragen     mit     „Nein“ beantworten können, sollten Sie einen Termin mit uns vereinbaren. Auch    haben    wir    die    Erfahrung    gemacht,    dass    die    Gegenwart    einer neutrale   Person,   in   diesem   Falle   die   des   Anwalts,   es   erleichtern   kann,   über schwierige   Themen   zu   sprechen,   sachlich   und   angstfrei   zu   sagen,   was   man will oder nicht will.
Wie läuft ein Termin in Sachen Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht bei uns ab? In einem ersten Termin treffen wir uns in der Kanzlei. Sind   Sie   bei   uns   bereits   Mandant   oder   ist   aus   gesundheitlichen   Gründen   ein Besuch   unserer   Kanzleiräume   schwierig,   kommen   wir   auch   gern   zu   Ihnen nach Hause. Wenn    Sie    die    Personen,    die    Sie    bevollmächtigen    möchten    oder    andere vertraute   Menschen   zu   diesem   Gespräch   mitbringen   möchten,   tun   Sie   dies gern. Wir   erläutern   Ihnen   in   diesem   ersten   Gespräch   die   Reich-   und   Tragweite der     zu     treffenden     Verfügungen,     fragen     Vermögensverhältnisse     und Testaments-vorstellungen ab. Nicht   selten   stellen   wir   bei   Patientenverfügungen   für   Ehegatten   fest,   dass bei      genauem      Hinsehen      die      konkreten      Vorstellungen      voneinander abweichen   und   sicher   Geglaubtes   eben   alles   andere   als   sicher   ist   und   bei Treffen   zusammen   mit   den   Kindern   tut   sich   oft   ein   großer   Gesprächsbedarf in der Familie auf. Doch, was ist Ihnen lieber: Eben mal schnell ein Internetformular ausgefüllt, damit   diese   "lästige"   Sache   erledigt   ist   und   dabei   doch   das   sichere   Gefühl haben, dass im Ernstfall das viele Ungesagte und Ungetane im Streit ausbricht, den Sie nicht mehr befrieden können und Tränen kommen, die Sie nicht trocknen können. Sie   sehen,   wir   sind   auch   mit   dem   Herzen,   gesundem   Menschenverstand und   unserem   juristischen   Wissen   bei   der   Sache.   Wir   denken,   dass   es   sich um   wichtige   Fragen   handelt,   die   man   in   Ruhe   besprechen   sollte   und   es   sich auch um ein Thema handelt, bei dem Rechtssicherheit wichtig ist. Nach    diesem    Gespräch,    das    auch    gern    mal    zwei    Stunden    dauern    kann, erhalten Sie von uns einen individuellen Entwurf übermittelt. Erst    wenn    Sie    diesen    durchgesehen    und    mit    allen    fraglichen    Personen besprochen haben, melden Sie sich bei uns für einen Folgetermin. Zu   diesem   Folgetermin   komme   ich   gern   zu   Ihnen,   damit   wir   in   vertrauter Atmosphäre diese sehr intimen Dinge besprechen können. Dann   fertigen   wir   eine   finale   Fassung,   die   wir   entweder   in   Absprache   mit Ihnen   an   unseren   Hausnotar   oder   einen   Notar   Ihrer   Wahl   weiterleiten,   oder Sie entschließen sich für eine rein privatschriftliche Fassung. Nach   Abfassung   Patientenverfügung   oder   Vollmacht   erinnern   wir   Sie   alle drei   Jahre   daran,   die   Version   der   Verfügungen   erneut   zu   bestätigen   oder   zu ändern.    Sind    in    Anbetracht    von    Änderungen    in    den    Gesetzen    oder    der Rechtsprechung Anpassungen vorzunehmen, melden wir uns auch. Hier   tragen   wir   dem   Umstand   Rechnung,   dass   unser   aller   Leben   dynamisch ist,   sich   Konstellationen   im   Familien-   oder   Freundeskreis   oder   Ihr   Vermögen sich   verändert   haben   oder   Sie   zu   gewissen   Punkten   eine   andere   Ansicht gewonnen haben. Diese    Fürsorge    und    Nachsorge    zu    unserem    Auftrag    betrachten    wir    als Selbstverständlichkeit.
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