Kanzlei am Winterhuder Markt
GUTMANN   ZANDER-BÖHM
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 Kanzlei am Winterhuder Markt Rechtsanwälte Gutmann und Zander & Böhm GbR Alsterdorfer Straße 2a 22299 Hamburg - Winterhude   Die Kanzlei befindet sich unmittelbar am Winterhuder Markt gegenüber der Haspa im Gewerbehof.  Parkplätze finden Sie im Parkhaus im Winterhuder Forum. Telefon	+49 (0)40 - 414 334 500,  Fax		+49 (0)40 - 414 334 510 E-Mail	kanzlei@bgzb.de  Bürozeiten: Mo-Do	9.00 bis 18.00 Uhr, Fr		9.00 bis 16.00 Uhr Bitte beachten Sie die Mittagspause von 13.00 bis 14.00 Uhr  an allen Tagen. Datenschutzerklärung Impressum
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Verkehrsunfallrecht  >  Personenschäden
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Ansprüche   des  Geschädigten/der Geschädigten Heilbehandlungskosten - Arztkosten   Hier    geht    es    um    die    Behandlungskosten,    die    Sie    persönlich    tragen    müssen,    da    Ihre Krankenkasse Sie Ihnen auch "im Normalfall" nicht erstatten würde. Dies    sind    z.B.    die    Eigenanteile    für    Zahnbehandlung,    Brillen    und    Krankentransportkosten, Kuraufenthalte,         medizinisch         erforderliche         Auslandsbehandlungen,         kosmetische Narbenbehandlungen, Fahrtkosten zu Ärzten und Krankenhäusern. Als   Geschädigter   sind   Sie   dazu   verpflichtet,   die   wirtschaftlichste   Art   der   Schadensbeseitigung zu   wählen.   Dies   sind   im   Allgemeinen   die   üblichen   Leistungen   der   gesetzlichen   und   privaten Krankenversicherungen. Werden   also   Leistungen   in   Anspruch   genommen,   die   nicht   von   dem   Leistungskatalog   der Krankenversicherer     umfasst     werden,     müssen     Sie     damit     rechnen,     dass     die     hierbei angefallenen Kosten nicht erstattet werden. Sie   haben   zudem   nur   Anspruch   auf   die   erforderlichen   Heilbehandlungskosten.   Diese   müssen medizinisch     notwendig     und     zweckmäßig     sein.     Des     weiteren     muss     die     medizinische Maßnahme den gültigen und anerkannten medizinischen Erkenntnissen entsprechen. Kosten   für   kosmetische   Operationen   sind   nach   den   zuvor   genannten   Bedingungen   daher grundsätzlich   erstattungsfähig,   sofern   eine   Notwendigkeit   im   Hinblick   auf   die   vorliegenden Verletzungen besteht. Anders   als   bei   der   Reparatur   Ihres   Kfz   gibt   es   bei   Personenschäden   keine   fiktive   Abrechnung. Die Behandlungen müssen also tatsächlich in Anspruch genommen werden.
Die Kanzlei ist regional und bundesweit tätig - überwiegend in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, aber auch gern in allen übrigen Bundesländern.
Verdienstausfall - Haushaltsführungsschaden Einen   Anspruch   als   Arbeitnehmer   auf   Verdienstausfall   haben   Sie   ab   der   7.   Krankheitswoche, wenn    Sie    Ihrer    beruflichen    Tätigkeit    aufgrund    des    Unfalls    nur    eingeschränkt    nachgehen können.   Bis   zur   einschließlich   der   6.   Woche   zahlt   Ihr   Arbeitgeber   den   Lohn   weiter.   Die   Höhe Ihres     Anspruchs     richtet     sich     nach     dem     letzten     Lohn     einschließlich     Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Sonderzahlungen und Überstundenvergütungen. Als    Selbständiger    können    als    Schaden    den    Wegfall    Ihrer    eigenen    Arbeitskraft    geltend machen.    Dieser    kann    in    den    geringeren    Gewinnen    oder    den    Kosten    einer    Ersatzkraft bemessen werden. Sie   sind   als   Unfallgeschädigter   aufgrund   der   erlittenen   Verletzungen   ganz   oder   teilweise nicht    mehr    in    der    Lage,    Ihren    Haushalt    zu    führen    bzw.    einen    gemeinsamen    Haushalt mitzuführen,     die     Kinderbetreuung     zu     übernehmen,     so     steht     Ihnen     hierfür     eine Entschädigung vom Unfallverursacher zu. Der   Anspruch   steht   dem   Verletzten   fiktiv   zu,   d.   h.,   unabhängig   davon,   ob   er   nach   dem   Unfall de facto zusätzliches Geld ausgibt, etwa um eine Ersatzkraft zu bezahlen.
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Verkehrsunfall-Verdienstausfall-Anwalt-Hamburg-Winterhude Verkehrsunfall-Arztkosten-Anwalt-Hamburg-Winterhude Verkehrsunfall-Schmerzensgeld-Anwalt-Hamburg-Winterhude Verkehrsunfall-Umschulung-Anwalt-Hamburg-Winterhude
Schmerzensgeld für seelische und psychische Schäden Hier   geht   es   zum   einen   um   Schmerzensgeld,   wenn   Sie   durch   den   Unfall   folgende   Schäden erlitten haben: seelische Schäden (z.B. Unfallneurose, Depression) und / oder psychische Schäden (z.B. Veränderung des Lebensstils aufgrund der erlittenen Verletzungen bzw. neurotische Fehlverarbeitungen)
Ausgleich wegen  verminderter Lebensqualität Zum   anderen   geht   es   um   einen   Ausgleich,   auf   den   Sie   Anspruch   haben,   da   Ihnen   durch Krankenhausaufenthalte,    Beeinträchtigungen    der    Mobilität    etc.    für    einen    Zeitraum Lebensqualität verloren gegangen ist. Die Höhe des Schmerzensgeldes richtet sich nach Art und Umfang der eingetretenen Verletzungen den erforderlichen Behandlungsmaßnahmen den daraus resultierenden Schmerzen Weiterhin kann Anspruch auf Schmerzensgeld bestehen bei verbleibenden ästhetischen Beeinträchtigungen (z.B. Narben) bleibenden Gesundheitsbeeinträchtigungen und einer damit verbundenen Minder- ung der Erwerbsfähigkeit und der Beeinträchtigung des allgemeinen Lebensgefühls und der Freizeitgestaltung Relevant    für    die    Höhe    des    Schadenersatzanspruches    sind    ebenfalls    die    Schwere    der Schuld und die eigenen Verschuldensanteile. Voraussetzung   ist,   dass   es   sich   um   keinen   Bagatellfall   handelt,   sondern   vielmehr   eine nicht    ganz    unerhebliche    Verletzung    des    Körpers    oder    der    Gesundheit    und    -    hieraus resultierend     -     eine     nicht     unerhebliche     Beeinträchtigung     der     Lebensführung     des Betroffenen vorliegt. Der Anspruch ist vererblich und frei übertragbar.
Dauerhafte Beeinträchtigung - Vermehrte Bedürfnisse Rente - Umschulung Sind   Sie   durch   den   Unfall   dauerhaft   berufs-   und   erwerbsunfähig,   kann   auch   der   Anspruch   auf eine lebenslange Rente geltend gemacht werden. Sie    haben    Sie    Anspruch    auf    eine    Geldrente,    wenn    Sie    in    Folge    des    Unfalls    erhöhte Bedürfnisse wie etwa folgend genannte haben: laufende Ausgaben für eine bessere Verpflegung erhöhte Kosten für eine den Folgeschäden entsprechenden Wohnung (Umbaukosten) und Kleidung (insbesondere Schuhwerk) Aufwendungen für (orthopädische) oder sonstige Hilfsmittel (z.B. Gehhilfen, künstliche Gliedmaßen), Aufwendungen für Lehrkosten (z.B. Nachhilfe, Sprachtraining) Kurkosten etc. Benötigen    Sie    eine    dauerhafter    Pflege,    besteht    zudem    ein    Anspruch    auf    Ausgleich    der Pflegekosten. Die   Kosten   einer   beruflichen   Umschulung   sind   zu   ersetzen,   wenn   Sie   zur   Eingliederung   in   das Berufsleben als geeignet und wirtschaftlich vernünftig erscheinen.
Verhinderter Erwerb  - Nachteile für das Fortkommen Wenn   Sie   durch   den   Unfall   Nachteile   in   Ihrem   beruflichen   Fortkommen,   heute   würde   man vielleicht "Karriere" sagen, haben, sind diese zu ersetzen. Hier   geht   es   um   den   verhinderten   oder   verspäteteten   Eintritt   in   das   Berufsleben   oder   die Versagung eines berufliches Aufstiegs. Fälle, die immer auch mit geringerem Verdienst zu tun haben.
Ansprüche der Angehörigen des Unfallopfers Schadensersatz bei einem Todesfall - Ansprüche des Erben Unterhaltsansprüche Der schlimmste Fall: Das Unfallopfer ist verstorben. Welche Ansprüche haben die Erben? Der   Erbe   kann   die   Schmerzensgeldansprüche   des   Verstorbenen   geltend   machen.   Weiterhin kann   der   Erbe   die   Kosten   einer   standesgemäßen   Bestattung   geltend   machen.   Diese   Kosten umfassen     Überführungskosten,     Grabstelle,     Erstbepflanzung,     alle     Kosten     rund     um     die Beerdigung    wie    Trauerkleidung,    Karten,    Inserate,    Anreise    der    Trauergäste,    Trauerfeier. Ebenso   müssen   die   Aufwendungen   für   eine   Rückführung   der   sterblichen   Überreste   eines ausländischen Staatsangehörigen in seine Heimat ersetzt werden. Wenn   die   Erben   aufgrund   des   kulturellen   Hintergrunds   des   Getöteten   und   sich   daraus   sich ergebender    religiöser    oder    weltanschaulicher    Gepflogenheiten    einen    Mehraufwand    bei Bestattung   und   Trauerfeier   -   z.B.   für   Opferrituale   oder   Almosengaben   -   haben,   so   ist   auch dieser vom Schädiger zu tragen. War   der   durch   den   Unfall   Getötete   zum   Unterhalt   verpflichtet   (z.B.   gegenüber   Ehepartnern oder      Kindern),      können      die      Unterhaltsberechtigten      eine      Geldrente      in      Höhe      der Unterhaltsverpflichtung     des     Verstorbenen     solange     geltend     machen,     wie     sie     für     den Verstorbenen bestanden hätte.
Schäden von Angehörigen - Schockschäden Sonstige Kosten Diese    Regelung    gilt    für    nahe    Angehörige,    die    aufgrund    der    Nachricht    über    den    Unfall Schäden erleiden, die eine schwere Beeinträchtigung nach sich zieht. Ist   es   medizinisch   notwendig,   dass   ein   naher   Angehöriger   das   Unfallopfer   im   Krankenhaus besucht und entstehen ihm hierfür Kosten, sind diese zu ersetzen.
Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren. Leonardo da Vinci
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Ansprüche   des  Geschädigten/der Geschädigten Heilbehandlungskosten - Arztkosten   Hier   geht   es   um   die   Behandlungskosten,   die   Sie   persönlich   tragen   müssen, da Ihre Krankenkasse Sie Ihnen auch "im Normalfall" nicht erstatten würde. Dies     sind     z.B.     die     Eigenanteile     für     Zahnbehandlung,     Brillen     und Krankentransportkosten,        Kuraufenthalte,        medizinisch        erforderliche Auslandsbehandlungen,   kosmetische   Narbenbehandlungen,   Fahrtkosten   zu Ärzten und Krankenhäusern. Als   Geschädigter   sind   Sie   dazu   verpflichtet,   die   wirtschaftlichste   Art   der Schadensbeseitigung    zu    wählen.    Dies    sind    im    Allgemeinen    die    üblichen Leistungen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen. Werden    also    Leistungen    in    Anspruch    genommen,    die    nicht    von    dem Leistungskatalog   der   Krankenversicherer   umfasst   werden,   müssen   Sie   damit rechnen, dass die hierbei angefallenen Kosten nicht erstattet werden. Sie        haben        zudem        nur        Anspruch        auf        die        erforderlichen Heilbehandlungskosten.      Diese      müssen      medizinisch      notwendig      und zweckmäßig    sein.    Des    weiteren    muss    die    medizinische    Maßnahme    den gültigen und anerkannten medizinischen Erkenntnissen entsprechen. Kosten    für    kosmetische    Operationen    sind    nach    den    zuvor    genannten Bedingungen       daher       grundsätzlich       erstattungsfähig,       sofern       eine Notwendigkeit im Hinblick auf die vorliegenden Verletzungen besteht. Anders   als   bei   der   Reparatur   Ihres   Kfz   gibt   es   bei   Personenschäden   keine fiktive   Abrechnung.   Die   Behandlungen   müssen   also   tatsächlich   in   Anspruch genommen werden.
Verdienstausfall - Haushaltsführungsschaden Einen   Anspruch   als   Arbeitnehmer   auf   Verdienstausfall   haben   Sie   ab   der   7. Krankheitswoche,   wenn   Sie   Ihrer   beruflichen   Tätigkeit   aufgrund   des   Unfalls nur   eingeschränkt   nachgehen   können.   Bis   zur   einschließlich   der   6.   Woche zahlt   Ihr   Arbeitgeber   den   Lohn   weiter.   Die   Höhe   Ihres   Anspruchs   richtet   sich nach     dem     letzten     Lohn     einschließlich     Weihnachtsgeld,     Urlaubsgeld, Sonderzahlungen und Überstundenvergütungen. Als     Selbständiger     können     als     Schaden     den     Wegfall     Ihrer     eigenen Arbeitskraft   geltend   machen.   Dieser   kann   in   den   geringeren   Gewinnen   oder den Kosten einer Ersatzkraft bemessen werden. Sie   sind   als   Unfallgeschädigter   aufgrund   der   erlittenen   Verletzungen   ganz oder   teilweise   nicht   mehr   in   der   Lage,   Ihren   Haushalt   zu   führen   bzw.   einen gemeinsamen   Haushalt   mitzuführen,   die   Kinderbetreuung   zu   übernehmen, so steht Ihnen hierfür eine Entschädigung vom Unfallverursacher zu. Der   Anspruch   steht   dem   Verletzten   fiktiv   zu,   d.   h.,   unabhängig   davon,   ob   er nach    dem    Unfall    de    facto    zusätzliches    Geld    ausgibt,    etwa    um    eine Ersatzkraft zu bezahlen.
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Schmerzensgeld für seelische und psychische Schäden Hier   geht   es   zum   einen   um   Schmerzensgeld,   wenn   Sie   durch   den   Unfall folgende Schäden erlitten haben: seelische Schäden (z.B. Unfallneurose, Depression) und / oder psychische Schäden (z.B. Veränderung des Lebensstils aufgrund der erlittenen Verletzungen bzw. neurotische Fehlverarbeitungen)
Ausgleich wegen  verminderter Lebensqualität Zum   anderen   geht   es   um   einen   Ausgleich,   auf   den   Sie   Anspruch   haben,   da Ihnen    durch    Krankenhausaufenthalte,    Beeinträchtigungen    der    Mobilität etc. für einen Zeitraum Lebensqualität verloren gegangen ist. Die Höhe des Schmerzensgeldes richtet sich nach Art und Umfang der eingetretenen Verletzungen den erforderlichen Behandlungsmaßnahmen den daraus resultierenden Schmerzen Weiterhin kann Anspruch auf Schmerzensgeld bestehen bei verbleibenden ästhetischen Beeinträchtigungen (z.B. Narben) bleibenden Gesundheitsbeeinträchtigungen und einer damit verbundenen Minderung der Erwerbsfähigkeit und der Beeinträchtigung des allgemeinen Lebensgefühls und der Freizeitgestaltung Relevant    für    die    Höhe    des    Schadenersatzanspruches    sind    ebenfalls    die Schwere der Schuld und die eigenen Verschuldensanteile. Voraussetzung   ist,   dass   es   sich   um   keinen   Bagatellfall   handelt,   sondern vielmehr   eine   nicht   ganz   unerhebliche   Verletzung   des   Körpers   oder   der Gesundheit     und     -     hieraus     resultierend     -     eine     nicht     unerhebliche Beeinträchtigung     der     Lebensführung     des     Betroffenen     vorliegt.     Der Anspruch ist vererblich und frei übertragbar.
Dauerhafte Beeinträchtigung - Vermehrte Bedürfnisse Rente - Umschulung  Sind   Sie   durch   den   Unfall   dauerhaft   berufs-   und   erwerbsunfähig,   kann   auch der Anspruch auf eine lebenslange Rente geltend gemacht werden. Sie   haben   Sie   Anspruch   auf   eine   Geldrente,   wenn   Sie   in   Folge   des   Unfalls erhöhte Bedürfnisse wie etwa folgend genannte haben: laufende Ausgaben für eine bessere Verpflegung erhöhte Kosten für eine den Folgeschäden entsprechenden Wohnung (Umbaukosten) und Kleidung (insbesondere Schuhwerk) Aufwendungen für (orthopädische) oder sonstige Hilfsmittel (z.B. Gehhilfen, künstliche Gliedmaßen), Aufwendungen für Lehrkosten (z.B. Nachhilfe, Sprachtraining) Kurkosten etc. Benötigen   Sie   eine   dauerhafter   Pflege,   besteht   zudem   ein   Anspruch   auf Ausgleich der Pflegekosten. Die   Kosten   einer   beruflichen   Umschulung   sind   zu   ersetzen,   wenn   Sie   zur Eingliederung   in   das   Berufsleben   als   geeignet   und   wirtschaftlich   vernünftig erscheinen.
Verhinderter Erwerb  - Nachteile für das Fortkommen Wenn   Sie   durch   den   Unfall   Nachteile   in   Ihrem   beruflichen   Fortkommen, heute würde man vielleicht "Karriere" sagen, haben, sind diese zu ersetzen. Hier    geht    es    um    den    verhinderten    oder    verspäteteten    Eintritt    in    das Berufsleben oder die Versagung eines berufliches Aufstiegs. Fälle, die immer auch mit geringerem Verdienst zu tun haben.
Ansprüche der Angehörigen des Unfallopfers Schadensersatz bei einem Todesfall - Ansprüche des Erben Unterhaltsansprüche Der    schlimmste    Fall:    Das    Unfallopfer    ist    verstorben.    Welche    Ansprüche haben die Erben? Der    Erbe    kann    die    Schmerzensgeldansprüche    des    Verstorbenen    geltend machen.    Weiterhin    kann    der    Erbe    die    Kosten    einer    standesgemäßen Bestattung   geltend   machen.   Diese   Kosten   umfassen   Überführungskosten, Grabstelle,    Erstbepflanzung,    alle    Kosten    rund    um    die    Beerdigung    wie Trauerkleidung,    Karten,    Inserate,    Anreise    der    Trauergäste,    Trauerfeier. Ebenso   müssen   die   Aufwendungen   für   eine   Rückführung   der   sterblichen Überreste   eines   ausländischen   Staatsangehörigen   in   seine   Heimat   ersetzt werden. Wenn   die   Erben   aufgrund   des   kulturellen   Hintergrunds   des   Getöteten   und sich       daraus       sich       ergebender       religiöser       oder       weltanschaulicher Gepflogenheiten   einen   Mehraufwand   bei   Bestattung   und   Trauerfeier   -   z.B. für    Opferrituale    oder    Almosengaben    -    haben,    so    ist    auch    dieser    vom Schädiger zu tragen. War    der    durch    den    Unfall    Getötete    zum    Unterhalt    verpflichtet    (z.B. gegenüber   Ehepartnern   oder   Kindern),   können   die   Unterhaltsberechtigten eine    Geldrente    in    Höhe    der    Unterhaltsverpflichtung    des    Verstorbenen solange geltend machen, wie sie für den Verstorbenen bestanden hätte.
Schäden von Angehörigen - Schockschäden Sonstige Kosten Diese   Regelung   gilt   für   nahe   Angehörige,   die   aufgrund   der   Nachricht   über den   Unfall   Schäden   erleiden,   die   eine   schwere   Beeinträchtigung   nach   sich zieht. Ist   es   medizinisch   notwendig,   dass   ein   naher   Angehöriger   das   Unfallopfer im   Krankenhaus   besucht   und   entstehen   ihm   hierfür   Kosten,   sind   diese   zu ersetzen.
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